Imfeld Stiftung
Gesellschaft und System-Dynamik
psychosoziale Prävention
verantwortliches
Handeln gelingt besser
wenn wir fähig sind andere Standpunkte zu erkennen
Jahrtausende dauerndes Denken über Raum und Zeit und
physikalische Kosmologie und Vorstellungen zu Teilfragen der Astronomie sind
durch Albert Einstein in ihrem Wesen überholt
Wenn auch Jahrzehnte vorübergegangen sind, viele durch damalige naturwissenschaftliche Erkenntnisse überholte Vorstellungen, z.T. philosophisch relevant, bleiben erstaunlich lange vereinfacht oder als Postulat, übrig: "Der euklidische absolute Raum"
Raum ist weder absolut noch euklidisch (Minkovski-Raum),
"ist" hat hier ontologische Bedeutung
Inertialsysteme können nur lokal definiert werden (der Artikel von Hans-Jürgen
geht gut auf Zusammenhänge ein, wie es sonst selten ist)
Raum kann ontologisch richtig nur mit genügenden mathematischen Kenntnissen
verstanden werden
Aus den Zusammenhängen der Relativitätstheorien EInsteins (Relation = Beziehung)
gilt obige Bemerkung gleich für Zeit
Die Komplementarität konjugierter (= Beziehung) Observablen, wie sie in der Quantenphysik
durch die ausserordentliche Rolle von Wirkung unumgebar ist, dehnt die
Zusammenhäge aus, so dass auch Zeit und Energie nicht absolut gedacht werden
können
Nicht alle diese Zusammenhänge sind in den Alltagsdimensionen augenscheinlich,
sonst wären sie bereits früher als ca vor 100 Jahren erkannt worden. Dies zeigt
eine mathematisch sehr konkrete Arbeit zur allgemeinen Relativitätstheorie und
deshalb zum Erkenntnisgewinn in astronomischen Teilfragen von
Hans-Jürgen Matschull anschaulich. Wem die Mathematik Mühe macht, kann sich
auf Textpartien und die aussagekräftigen Illustrationen beschränken. Hier zeigt
sich indirekt das Problem popularwissenschaftlicher Bücher: Mathematik als
Sprache der Physik ist entscheidend anspruchsvoller geworden, als dies zur Zeit
der Aufklärung war.
Es muss nicht gleich die Allgemeine Relativitätstheorie Einsteins und die damit verbundene Realität sein, wie im obigen Beispiel
Es ergeben sich nicht nur auf Hochschulebene Diskrepanzen, weil durch
Technologien naturwissenschaftliche Erkenntnisse den Alltag beeinflussen können.
Jeder sollte sich, je auf seine Erfahrung bezogen, Rechenschaft geben, seine
Begrenzung, sein Nichtwissen zu erkennen.