unsichtbares

Seite 1

Was füllt den Raum
interstellare Materie
andere Teilchen
unsichtbares


 
Die Arbeit von Astronomen gleicht eher derjenigen der Tierbeobachtung als derjenigen eines Laboranten

Um Tiere gut zu beobachten, sollten ihre Eigenarten bekannt sein - sonst werden sie gestört.

Sterne und andere Himmelsereignisse können wir nicht ins Labor holen und präparieren.

Ohne theoretische Vorstellungen und Modelle können astronomische Beobachtungen und Messungen nicht verstanden und erklärt werden. Bereits die Grundlagen der astronomischen Entfernungsmessung stammen aus unterschiedlichen Gebieten der Physik - sonst wären keine Skalen vorhanden ausserhalb der Parsecs.

In den letzten Jahrzehnten hat die Kombination von Astronomie, Kosmologie und Teilchenphysik - getragen von Verbesserungen der Messgeräte und der Raumfahrt zu einem astronomischen Wissen geführt, das sich langsam zu einem kohärenten Wissen über den Kosmos zusammensetzt. Die Forschung muss hier noch weiter gehen.

Ein Schlüsselproblem ist die kalte unsichtbare Materie und eine noch unentdeckte Art Energie. Es weiss heute niemand, worum es sich handelt - und trotzdem braucht es Masse, um die heutige Expansion des Kosmos quantitativ zu erklären. Vielleicht sind auch die Theorien noch nicht die richtigen. Es geht hier um das Zusammenpassen von Kosmologie und Hochenergiephysik und die Vereinheitlichung aller physikalischen Wechselwirkungen.

Eigentlich recht einfach, einen solchen Text zu veröffentliche - jedoch braucht es eigenes Üben um solchen Aussagen näher zu kommen.

Das lässt die Vermutung zu, dass Erfahrung wichtiger ist als Wissen, denn Erfahrung führt zu anderer Vertrautheit als rein Gelerntes.

Was leisten Medien, wenn Information kaum tief und erlebbar formiert?

 

 

 


 


SN 2002 AP