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Was füllt den Raum interstellare Materie andere Teilchen unsichtbares |
Die
Arbeit von Astronomen gleicht eher derjenigen der Tierbeobachtung als
derjenigen eines Laboranten Um Tiere gut zu beobachten, sollten ihre Eigenarten bekannt sein - sonst werden sie gestört. Sterne und andere Himmelsereignisse können wir nicht ins Labor holen und präparieren. Ohne theoretische Vorstellungen und Modelle können astronomische Beobachtungen und Messungen nicht verstanden und erklärt werden. Bereits die Grundlagen der astronomischen Entfernungsmessung stammen aus unterschiedlichen Gebieten der Physik - sonst wären keine Skalen vorhanden ausserhalb der Parsecs. In den letzten Jahrzehnten hat die Kombination von Astronomie, Kosmologie und Teilchenphysik - getragen von Verbesserungen der Messgeräte und der Raumfahrt zu einem astronomischen Wissen geführt, das sich langsam zu einem kohärenten Wissen über den Kosmos zusammensetzt. Die Forschung muss hier noch weiter gehen. Ein Schlüsselproblem ist die kalte unsichtbare Materie und eine noch unentdeckte Art Energie. Es weiss heute niemand, worum es sich handelt - und trotzdem braucht es Masse, um die heutige Expansion des Kosmos quantitativ zu erklären. Vielleicht sind auch die Theorien noch nicht die richtigen. Es geht hier um das Zusammenpassen von Kosmologie und Hochenergiephysik und die Vereinheitlichung aller physikalischen Wechselwirkungen. Eigentlich recht einfach, einen solchen Text zu veröffentliche - jedoch braucht es eigenes Üben um solchen Aussagen näher zu kommen. Das lässt die Vermutung zu, dass Erfahrung
wichtiger ist als Wissen, denn Erfahrung führt zu anderer Vertrautheit als
rein Gelerntes.
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