Imfeld Stiftung
       Gesellschaft und System-Dynamik      
             
       psychosoziale Prävention
                 

       verantwortliches Handeln gelingt besser
                                   wenn wir fähig sind andere Standpunkte zu erkennen
   
 

Vergangenheit als Herausforderung an die Zukunft - oder Zukunft als Absage an die Vergangenheit

Worin unterscheiden sich Vertrauen in die Vergangenheit und Vertrauen in die Zukunft? Sollten sie sich unterscheiden? Worauf deutet ein Unterschied hin? Kann nur aus dem Unterschied bereits der Weg in die Zukunft abgeleitet werden? Ist Vertrauen in die Vergangenheit überhaupt wichtig, und wenn ja unter welchen Voraussetzungen? Kann es überhaupt Vertrauen in die Zukunft geben oder nur in eine nahe Zukunft? Geht es nur um eine Zukunft?
Aus  Zukunft sollten wir Schlüsse ableiten können, wenn wir die Vergangenheit berücksichtigen: Aber genügt das: Wem vertrauen ?

Wann wollen wir von Zeitfragen sprechen, doch wohl dann wenn das Vertrauen in die Vergangenheit getrübt ist - doch sind Bedenken berechtigt oder sind sie eine Verlängerung bisheriger Ueberheblichkeit oder bisheriger Täuschung oder mangelnder Aufmerksamkeit?

Molekulares Erlebnis - Fragen sind Wege zu eigener Erfahrung

Vorstellung ist nicht immer Wirklichkeit

Schon der Umstand, dass in Sprachen der Begriff "Vorstellung" existiert, weist hin auf folgende Struktur der Wirklichkeit:
Erlebnisse sind von dem, was erlebt wird verschieden. Zusätzlich gibt es Wirklichkeit, welche Menschen grundsätzlich erleben und es gibt Wirklichkeit, welche Menschen grundsätzlich nicht erleben können; das betrifft einen Teil des materiellen Seins, welches Gegenstand naturwissenschaftlicher Forschung ist. Ausgehend von den fundamentalen physikalischen Wechselwirkungen ist es möglich, dass menschliche Sinnesorgane Gravitation und einen Teil elektromagnetischer Wechselwirkung erfassen und physiologisch so weiterverarbeiten, dass daraus letztlich Bewusstseinsinhalt als Erlebnis wirksam wird. Wir wollen damit nicht behaupten oder spekulieren, dass Erlebnisse des Menschen ontologisch  mit physikalischen Wechselwirkungen vergleichbar seien. Es geht hier um die Existenz solcher Wirklichkeit, welche spontan mit dem menschlichen Körper nicht unmittelbar, nicht direkt, nicht ohne zusätzliche Geräte erlebbar sind.

Wie ist es überhaupt möglich, einen Teil des Wirklichen, anzuerkennen (d.h. mit unterschiedlicher Gewissheit überzeugt sein, dass es diesen Teil des diesen Teil gibt, dass er existiert)? Diese Frage zeigt auf ein Grundproblem aller Gebiete der  Naturwissenschaft. Es stellt sich die Frage, wleche Vorstellungen es überhaupt im Zusammenhang mit nicht direkt menschlich Erlebtem geben kann und welcher Teil solcher Vorstellungen wahr sein können und welche unter den wahren Vorstellungen praktisch relevant sein können im jeweils gegebenen zivilisatorischen Umfeld, gegeben durch Technologie und historischem Zeitraum.

Dass Vorstellungen nicht immer Wirklichkeit sind, kann historisch festgestellt werden durch Betrachtung der Vorstellungen, was Materie, was Raum, was Zeit, was physikalische Energie ist. Dazu können schriftlich überlieferte Vorstellungen bis zurück zu den alten Griechen verglichen werden mit den heute anerkannten naturwissenschaftlichen Theorien und Grundvorstellungen von Materie-Energie und  Raum-Zeit. Hier hat Albert Einstein grundsätzliches, philosophisches Denken (also Vorstellungen) über das materielle Sein verändert.

Oft wird ideengeschlichtlich auf wenige Schritte der Veränderung grundlegender Vorstellungen hingewiesen, wie z.B. Aristoteles, Platon, Sokrates, Ptolemäus, Galilei, Kopernikus, Brahe, Newton. Dann weiter  Planck, Bohr, Einstein.

Wer aud solche Weise Meilensteine der Vorstellung auswählt, verpasst einen wesentlichen Aspekt der Gesitesgeschichte der Menschheit: Vorstellungen über den menschlichen Alltag, den mesoskopischen Bereich der Wirklichkeit - also nicht was fern im Universum geschah und geschieht und auch nicht was ausschliesslich im Labor des Subnuklearphsyikers beobachtbar und messbar wird.

Diese Lücke umfasst mehr oder weniger genau ein geschichtliches Zeitintervall, ungefähr von 1700  bis 1900. Während diesen ungefähr 200  Jahren hat sich ausgehend von naturwissenschaftlich experimentellen Erkenntnissen eine geistige Trennung entwickelt, indem die bisherigen Vorstellungen über Materie und Energie näher zu den Resultaten naturwissenschaftlicher Messungen verschoben werden konnten.

Die Entwicklung anderer Glassorten für die Herstellung optischer Linsen, welche in Mikroskopen verwendet wurden, hat ermöglichkt, die Abbldungen und Vergrösserungen von Lichtmikroskopen derart zu verbessern, dass Licht-Mikroskope Beobachtungen ermöglichten, welche kleinere Strukturen und Vorgänge sichtbar machten, als es ohne Mikroskope möglich war; damit wurde der mesoskopische Erlebisbereich des Menschen historisch verlassen. Beobachtung und Messung physikalischer Wirklichkeit, die Menschen nicht direkt erleben können war möglich geworden. Es betrifft den molekularen Bereich, die molekulare Skala. Einen Einstieg gibt die Beschreibung, Uni Leipzig, hier, D. Freude beschreibt darin Messgrundlagen, welche die Grundlage sind, Vorstellungen über Moleküle (das aus Atomkernen und Elektronen Zusammengesetzte) zu formulieren.

Dieses historische Zeitintervall von zirka 1700 bis 1900 ist deshalb geistesgeschichtlich und psychologisch (also auch pädagigisch) relevant, und dies besonders in Gesellschaften, welche techologisch mit ihrem Lebesstil zu wesentlichen und kritischen Beeinflussungen geophysikalischer Prozesse führen.

Siehe auch Laborschule.

Wer kreativ und verantwortungsfähig sein möchte, kann dies besser tun, wenn er das Material seiner Kreativität aus eigener Erfahrung kennt.

Wie ist es möglich, von unseren Sinneserlebnissen aus, Zeiger zum nicht mehr direkt Erlebbaren Kleinen und Grossen unserer materiellen Welt zu erkennen? Moleküle sind zentral im modernen Weltbild. Sie beeinflussen unser Leben direkt und indirekt, kurzfristig und langfristig.

 

Molekulares  auf der Erde

Welche Zeiger und welche Experimente gibt es in der Natur (also nicht im Labor)?

Kreativ bleiben mit Erfahrungen, welche die Zusammenhänge unserer Lebensräume durch Erlebnisse in der Natur zeigen und verdeutlichen.

 

Solche Erfahrung schafft Grundlagen für ein kreatives und vertrauensvolles Arbeiten für die Zukunft.

 

Wetter und Klima

Moleküle beeinflussen Wetter unterschiedlich. Pflanzen und Tiere reagieren unterschiedlich auf das Klima. Eigene praktische Klima-Erfahrung ist vielseitig und wertvoll für die Ausrichtung der eigenen kreativen Lebensstil. Weshalb sich immer wieder ärgern über Wetter- und Klima-Experten?

 

Die obf-Klima Module werden auf die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst und ermöglichen schrittweise Erweiterung der eigenen Erfahrung.
 

 

 

Molekulares in der Nachbarschaft der Sonne
Astronomie on-line Kurs + Astrophysik

Ohne grosse Zusammenhänge leben wir beschränkt. Wie gut versteht die Wissenschaft die universellen materiellen Voraussetzungen für Lebewesen, ähnlich zu den Bewohnern des Planeten Erde?

Eine etwas andere Einführung in den Makrokosmos
Der on-line Kurs gibt Ihnen die Möglichkeit, sich für Astronomie-Veranstaltungen der Planetenwelt  und von beyond sky persönlich vorzubereiten.

Terminfenster und Anmeldung, siehe Planetenwelt

 

Beispiele von Forschungs- und Outreach Organisationen

Ozeane    Gebirge    Atmosphäre     Licht     Jenseits des Planeten Erde 

Exergie      Zellen Ordnung und Unordnung     Elektronentransport