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Das Gebiet der Astronomie |
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Objekte Das Gebiet der Astronomie |
Seit
etwa 150 Jahren hat sich das Wissen über die Objekte des Nachthimmels rasch
erweitert, vertieft und präzisiert - und doch bleiben heute Rätsel und
Widersprüche
Ein Ausschnitt der materiellen Welt im Mikro- und Makro-Kosmos - das Extraterrestrische. Der Mensch steht mit seinem Körper in einem Mittelbereich zwischen einerseits dem Kleinen der molekularen Welt und anderseits dem Grossen der Raum-Zeit des Kosmos. In frühen Zeiten wurde zwischen irdischer Materie und den Sternen ein seinsmässiger Unterschied gemacht. Ein Blick von blossem Auge zum nächtlichen Sternenhimmel zeigt Lichtpunkte und - unter guten Beobachtungsbedingungen - flächige Schimmer... wenn wir vom Mond absehen. Dieses Betrachten des Sternenhimmels löst unmittelbar ein Gefühl des grossen Raumes aus, Himmel ist weiter als Berge, als der Horizont. Doch wie weit? Unmittelbar haben wir keine Sinnesempfindung für Sternentfernung, wir können nicht zu ihnen wandern. Sagen uns Zahlen etwas? Das Licht am Nachthimmel hat unterschiedliche Helligkeit, Farbe, Fläche - was bedeutet dies? Weshalb ist die Nacht überhaupt dunkel, wenn es doch so viele Sterne und Galaxien gibt? Bei wiederholter Beobachtung erkennen wir Bewegungen eines Teils der Lichtquellen. Nehmen wir uns diese Zeit? Es geht unmittelbar um das sichtbare Licht - ein Teil elektromagnetischer Strahlung. Mit Messinstrumenten wird dieser Bereich sichtbaren Lichts erheblich erweitert. Astronomen und Astrophysiker können die Objekte des Nachthimmels erweitert abbilden und zahlenmässig erfassen. Der Reiz der unmittelbaren Beobachtung wird beeinflusst durch gelerntes Wissen und Erfahrung. Bewegung von Lichtquellen kann vermessen werden. Auswertbare Vermessung setzt eine regelmässige Aufteilung von Raum und Zeit voraus, Koordinatensysteme. Bewegungen können dank Koordinatensystemen aufgezeichnet werden. Auf dieser Grundlage können Bewegungsgesetze gesucht und Bahnen bestimmt werden. Wer dies getan hat, versteht immer noch nicht, weshalb er gerade solche Bahnen beobachtet hat. Astronomie-Wahrnehmung wird beeinflusst vom gewählten Standpunkt, respektive vom Koordinaten-System der Raum-Zeit. Wir Menschen leben spontan in und mit unseren Vorstellungen. Wie können,
wollen wir Astronomie erleben: Je weiter unsere Vorstellung in den Kosmos hinaus strebt (wandern können wir dort nicht), desto einfacher, homogener und isotroper erscheint die Realität - Der Detailreichtum unserer lokalen Welt wird unwichtig,. Dies ermöglicht, das Entstehen und Werden des Kosmos aus erstaunlich einfachen Vorstellungen über Raum-Zeit, Energie-Materie und Ereignisse abzuleiten. Und trotzdem hat sich seit den Erkenntnissen A. Einsteins die Philosophie geändert? Und falsche philosophische Vorstellungen sollten heute - nach fast 100 Jahren - endgültig aufgegeben werden. Der Astronom beginnt, Voraussagen zu berechnen - ausgehend vom Koordinatensystem, welches dem Bewegungszustand des Beobachtungsortes entspricht. Welche Voraussagen: Tageshorizont, Monatshorizont, Jahreshorizont - und längere Zeitintervalle. Wiederholungen deuten hin auf geschlossene Bahnen der Himmelskörper. Es ist wirklich so, wir können wesentlich mehr wissen, als wir spontan erleben, doch nur wenn unser Geist mit der Wirklichkeit übereinstimmt. |
Planet Saturn NASA
Sternbild Orion Jupiter und Monde |