Astrometrie und Photometrie

 

 

 

Wenn es für Astrophotographie ausreicht, alles zu tun um das Himmelsobjekt am Himmel gezielt und rasch zu finden und die passenden Kameras und Fernrohre einzusetzen, um das Objekt im richtigen Masstab und während der notwendigen Aufnahmezeit  die Beobachtungsbedingungen innerhalb von Bogensekunden stabil (nicht unveränderlich) zu halten - dann reicht das für eine über die Betrachtung von Astrophotos hinausgehende Zielsetzung alleine nicht mehr aus.

1. Weil Messungen einen kontrollierten Umgang mit Bewegungen der Himmelsobjekte erfordern muss in die Planung und Durchführung von Beobachtungen genügend genau berücksichtigt werden:
 
    Kalibrierung der Bildgeber auf das astronomische Koordinatensystem (d.h. keine alt az Montierung)
    mit Astrometrie

2. Weil Messungen einen definierten Umgang mit Licht erfordern muss in die Planung und Durchführung von Beobachtungen von Himmelsobjekten folgendes genügend genau berücksichtigt werden:

    Hintergrundshelligkeit des Nachthimmels (terrestrisches Störlicht  darf es sowieso dazu kaum mehr  geben als Immission
    in  den Beobachtungsstandort) - gute Bedingungen sind mag 21 bis mag 22+ (es gibt sie noch in den Schweizer Alpen)

    Bearbeitung der Messresultate im Hinblick auf eine lineare Photometrie

    Berücksichtigung der Transparenz der Erdatmosphäre

    Planung des Signal/Rausch Verhältnisses der Kombination aller eingesetzten Geräte

    Planung der erforderlichen spektralen Empfindlichkeit und der spektralen Auflösung